Das Haus der Négritude und der Menschenrechte
 
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Photothèque Maison de la Négritude


Das Haus der Négritude und der Menschenrechte ist eine originale und humanistische Ausführung, deren Existenz sich in der Geschichte von Champagney verwurzelt.

Dieses Stadtmuseum  würdigt die Champagnerots, die in energischen und mutigen Begriffen die Abschaffung der Sklaverei der schwarzen Menschen forderten, durch ihr Beschwerdebuch am 19. März 1789 dem König von Frankreich

Champagney heute:

CHAMPAGNEY, Kantonshauptort mit 3900 Einwohnern, liegt am Fuße der Saône-Vogesen. Durchquert durch den Fluß Rahin befindet sich das Dorf an halber Distanz zwischen Lure und Belfort.
Seine Einwohner werden die „Champagnerots“ genannt. Der Handel, das Handwerk und der Dienstleistungssektor stellen die wichtigsten Wirtschaftstätigkeiten dar. 

Ein einzigartiger Text:

Das Haus der Négritude und der Menschenrechte verdankt seinen Namen dem ehemaligen Präsident der Republik Senegal, Léopold Senghor, der seine Schirmherrschaft im Jahre 1971 gewährte.  Es wurde im Jahre 1971 durch René Simonin  (1911/1980) geschaffen, ein von der lokalen Geschichte leidenschaftlicher "champagnerot", der ein einzigartiger Text von den Archiven des Departements Haute-Saône ausgrub: der Artikel 29 des Beschwerdebuchs von Champagney, in dem die Einwohner dieses bescheidenen Dorfes die Abschaffung des Sklaverei der schwarzen Menschen verlangt haben (19. März 1789).

„  Die Einwohner und Gemeinschaft von Champagney können nicht an die Übel denken, die die Neger in den Kolonien leiden, ohne einen starken Schmerz zu empfinden, indem sie ihresgleichen noch an ihnen durch die doppelte Verbindung der Religion vereinigt darstellen, härter als Lasttiere behandelt zu werden.

Sie können sich nicht überzeugen, dass man Gebrauch der Erzeugungen dieser Kolonien machen kann, wenn man dachte, dass sie vom Blut seinen Mitmenschen begossen worden sind: Sie befürchten zu Recht, dass die aufgeklärteren und philosophischeren zukünftige Generationen die Franzosen dieses Jahrhunderts zeigen menschenfressend zu sein beschuldigen, was mit dem Namen Franzosen und noch jenem Christen kontrastiert.

Deshalb diktiert ihre Religion ihnen, Seine Majestät sehr demütig zu bitten, die Mittel für von diesen Sklaven Themen abzustimmen, um diese Sklaven nützliche Untertanen des Königs und des Vaterlandes zu machen."

Dieser Artikel  wurde wahrscheinlich von dem Leibgardist des Königs Louis XVI, Jacques-Antoine Priqueler (1753/1802), vorgeschlagen, der in Urlaub in sein Geburtsdorf Champagney war.

Zu entdecken:

In diesem Erinnerungsort, der um Artikel 29 des Beschwerdebuchs von Champagney ausgearbeitet wurde, werden  der Zusammenhang der Redaktion dieses visionären, aufgeklärten und mutigen Textes, die Geschichte der Sklaverei der schwarzen Menschen sowie die modernen Formen der Sklaverei erwähnt.
 
Der Besucher wird unter anderem die Replikat eines Sklavenschiffes und zahlreiche afrikanische und haitische Gegenstände entdecken, die die Négritude (oder die Werte der Zivilisation der schwarzen Menschen), so wichtig für Léopold Senghor, illustrieren.

Die Straße der Abschaffungen :

Das Haus der Négritude gehört zum Netzwerk „Straße der Abschaffungen der Sklaverei“, die im Jahre 2004 eingeführt wurde, und die 4 andere Standorte der Region Ostfrankreich umfasst.
 
Das Haus Grégoire in Emberménil (54)
Das Haus Schœlcher in Fessenheim (68)
Die Zelle von Toussaint Louverture am Fort de Joux (25)
Das Haus Anne-Marie Javouhey in Chamblanc (21)

Um mehr zu erfahren: www.abolitions.org

Bereiten Sie Ihren Besuch vor :

Freie oder geführte Besichtigung (Französisch)
Broschüre auf Französisch, Englisch, Deutsch und Spanisch

Öffnungszeiten : 
Vom 1. April bis 30. Juni und vom 1. September bis 31. Oktober: von Dienstag  bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr. Samstage und Sonntage von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Vom 1. Juli bis  31. August: von Dienstag bis Freitag 9.30 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 18.00 Uhr. Samstage und Sonntage von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Vom 1. November bis 31. März: von Dienstag bis Samstag 13.30 bis 17.30 Uhr. Empfang von Gruppen nach Vereinbarung am Morgen von Dienstag bis Freitag

Schließung am 1/05, 1/11, 11/11 und während der Weihnachtsferien

Tarife
Einzelpreis  Erwachsene 3,5 € (2 € mit der CEZAM-Karte,  die ATOOCE-Karte  und auf Vorlage der Studentenkarte)

Einzelpreis 10/16 Jahren: 1 €

Gruppen von Erwachsenen (ab 10 Personen): 2 € 

Schulgruppen ab 10 Jahren: 1 € (kostenlos für die Begleiter)

Kostenlos unter 10 Jahren.

In der Nähe zu entdecken

Colline Notre Dame du Haut, von Le Corbusier gebaut. Ronchamp
http://www.collinenotredameduhaut.com/  

Museum des Bergwerks. Ronchamp http://www.ronchamp.fr/index.php?IdPage=1234881762

Der "pass'partout" erlaubt die Standorte des Hauses der Négritude, der Colline Notre Dame du Haut und des Museums des Bergwerks zu einem günstigeren Tarif zu entdecken (11 € für die Erwachsenen, 5 € für die 10/16 Jahren)

Station Winter/Sommer der Planche des Belles Filles (Schi und "trottineherbe") //http: // www.stationdelaplanche.fr/

Informationen
Fremdenverkehrsamt von Rahin et Chérimont, rue Le Corbusier. 70250 RONCHAMP. 
Tel./Fax: 03.84.63.50 .82. www.tourisme-rahin-cherimont.com  

Lokalisierung und Zugang : zwischen Vesoul (40 Km) und Belfort (20 Km)

Mit dem Auto:

Nationale 19 von Lure oder Belfort kommend, dann Départementale 4 von Ronchamp, Richtung Giromagny, Planche des Belles Filles

Mit dem Zug:

TER der Linie Vesoul/Belfort, Halt Champagney (der Bahnhof befindet sich 1,5 Kilometern des Hauses der Négritude).

Kontakt:
Maison de la Négritude et des Droits de l’Homme
24 Grande rue
70290 CHAMPAGNEY
Tel: 03.84.23.25.45
negritude .cpy70@wanadoo.fr


 
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